Wie vor kurzem via Kommentar angekündigt, stelle ich euch jetzt mal ein paar meiner musikalischen Ergüsse vor.
Als erstes gibt es hier mein Testprojekt mit dem ich angefangen habe Sachen aufzunehmen. Das ganze ist ein Teil des Songs ‘Dying in your Arms’ von Trivium und war für mich interessant, weil es eine sehr schöne Melodielinie gibt die zweistimmig eingespielt wird. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass bei der Aufnahme noch viel Luft nach oben ist. Von der reinen Spieltechnik, als auch vom Gitarrensound und vom Mix. Wenn ich mal die Zeit und die Lust finde, nehme ich das erneut auf und präsentiere mal eine etwas bessere Version.
Das zweite Projekt ist auf meinem eigenen Mist gewachsen und im Wesentlichen eine Spielerei mit der None. Auch hier habe ich mittlerweile etliche Ideen zur Verbesserung, vor allem was den Sound insbesondere den Mix angeht. So habe ich die Gitarre mit Hall und Delay aufgenommen und daraus ergeben sich schwere Probleme beim Mischen, die man mit etwas mehr Erfahrung vermieden hätte, aber naja solange ich aus meinen Fehlern lerne. Für alle die am Mischen und Recording interessiert sind, kann ich diese Seite hier empfehlen. Dort gibt es Tipps, Tricks und Reviews für alles rund um Recording und Mix.
In naher Zukunft habe ich mir vorgenommen mal ein paar Teile von Dream Theaters ‘Change of Season’ aufzunehmen. Mal schauen ob daraus was wird. Ihr könnt ja mal in’s Original reinhören.
Ansonsten verweise ich mal kurz auf das Gitarrenportal von Macks. Hier finden sich viele interessante Artikel zur Gitarre selber, Portraits für die großen der Gitarrenzunft und auch noch ein Gehörbildungskurs. Ich selber schreibe gelegentlich Artikel für die Seite, die man dort unter dem Namen Florian findet, z.b. Reviews über meine Ibanez oder meinen POD.
Seit dem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen, genauso wie ich es ja schon erwartet hatte und auch bis zum nächsten wird wieder einiges an Zeit vergehen fürchte ich, denn mein Zeitplan ist und bleibt weiterhin voll, voll und voll.
Allerdings habe ich trotzdem gelegentlich noch Zeit für Musik, die ich oft damit verbringe Ideen aufzunehmen und zum Teil sogar zu Songs zusammen zusetzen und diese dann abzumischen. Ehrlich gesagt an vielen Stellen eine leidliche Arbeit, aber es kommen doch immer wieder erstaunliche Ergebnisse raus. Da ich das ganze für meine eigenen Aufnahmen mache, macht es mir auch Spaß, da ich danach immer merke, was man doch alles aus einer sterilen kleinen Gitarrenspur doch alles machen kann.
Naja wir wollen doch mal wieder zurück auf den schon letztes Mal angesprochenen 7/8 Takt kommen und uns etwas näher damit beschäftigen. Das Problem bei Takten ist eigentlich, dass man vieles sehr unbewusst macht, so geht es mir jedenfalls dabei immer. Der Walzer ist eben 3/4, Arpeggios landen oft bei 6/8 und alles andere ist meist 4/4. Ist so, war so, bleibt so. Um jetzt aus diesem Schema auszubrechen gibt es einen relativ einfachen Trick, jedenfalls um auf 7/8 zu kommen.
Man nehme sich ein X-beliebiges 1 Takt langes Lick und verkürze es einfach um die letzte Achtel. Ein Standardbeispiel dürfte hier folgendes Standardrockriff sein. Die Akkorde oder Töne sind egal es geht nur um den Rhythmus.
Zuerst versucht man sich Grundriff einzuprägen wie es das erste in diesem Fall ist. Sobald dies gut zu spielen ist und vor allem sicher im Rhythmus nimmt man die letzte Achtel weg. Man stellt plötzlich fest, dass einfach am Ende was fehlt und man sich beeilen muss, allerdings kriegt man mit der Zeit ein unglaublich gutes Feeling für diese Taktart wenn man öfters solche Variationen von Licks erstellt.
Das Wichtigste bei jeder beliebigen Taktart ist meines Erachtens nicht die Theorie darüber zu können, denn dann würde ich von mir selber sagen ‘Hey ich kann jede beliebige Taktart spielen’. Nein das wichtigste ist es ein Feeling für diese Taktart zu kriegen, dafür hilft keine Theorie man muss es üben, versuchen und möglichst nicht verzweifeln, denn wenn man das Gefühl einmal hat landet man sehr häufig in einer krummen Taktart und spielt Ideen generell auch mal in 7/8 und nicht nur in geraden Takten.
Sollte man mit den 7/8 pur kein Problem haben, dann empfiehlt es sich diese mit anderen Takten zu kombinieren. Zum Beispiel spielt man sein Lick erst in 4/4 und im nächsten Takt in 7/8. Das verschafft einem ein hohes Gefühl für den Takt und sorgt dafür, dass man irgendwann von allen nur noch als Taktguru bezeichnet wird.
Ob das Ganze jetzt ein Muss ist, bleibt jedem selbst überlassen. Wer von sich sagt ich will unbedingt technisch höchst anspruchsvolles Spielen und zeigen was ich kann, der muss direkt loslegen mit 7/8, denn sie sind Grundlage vieler höchst anspruchsvoller Musik.
Ein Anwendungsbeispiel ist zum Beispiel dieses Porcupine Tree, bei dem die Drumlinie zu Beginn in 7/8 steht.
Viel Spaß beim Üben, ich persönlich habe es in letzter Zeit aufgegeben 7/8 zu spielen und entdecke gerade die wunderbare Schlichtheit einer cleanen E-Gitarre mit Reverb für mich. Mal schauen ob es bald auch ein paar Musikbeispiele von mir gibt, dadurch das Weihnachten bald ansteht könnte es sogar passieren, dass der nächste Artikel relativ bald erscheint.
Und um auch mal wieder etwas über meinen persönlichen Musikgeschmack zu publizieren komme ich mal kurz auf meine aktuelle Lieblingsband Karnivool zu sprechen, die ich vor kurzem live sehen durfte, was ein wahres Highlight meines Jahres war, denn die Band bietet live eine wahnsinnig professionelle Umsetzung ihrer schon sehr gelungen Studioalben, allerdings nicht so perfekt, dass man das Gefühl hat man höre irgendwas abgemischtes. Dazu wirken die fünf Jungs aus Australien unglaublich symphatisch und machen technisch hoch anspruchsvolle aber doch sehr eingängige Musik. Wer mal reinhören mag, dem kann ich die Titel “New Day” und “Change” vom Album ‘Sound Awake’ empfehlen, auch der Titel “Fear of the Sky” vom vorherigen Album ‘Themata” bietet sehr gute Musik wenn auch deutlich straighter und härter.
Leider hat es wieder mal ein ganzes Weilchen gedauert und es wird vermutlich auch bis zum nächsten Eintrag wieder Zeit vergehen, denn das ganze lässt sich gerade nicht ändern, da ich dem Schulstress nicht entkomme.
Naja egal verlieren wir nicht zuviel Zeit mit sowas. Viel interessanter ist dann doch meine neu Ausrichtung im Gitarrenuntericht, hin zu komplexer Rhythmik und genau der möchte ich mich mal widmen und ein paar Dinge erklären, vielleicht entsteht daraus sogar eine Art kleine Serie, mit Teilen die aufeinander aufbauen und irgendwann bis hin zu Polyrhythmik/-Metrik wandern. Das hängt aber wiedermal von der so allseits fehlenden Zeit ab.
Nun gut Rhythmik und auch Metrik sind ein Thema, dass für viele von uns komplett unterbewusst abläuft. Jeder Anfänger lernt schnell wie er einen 4/4 Takt zu spielen hat und wie man ihn betont.
Genauso sieht es auch mit einem 3/4 Takt aus den fast jeder als ‘den‘ typischen Walzer erkennt und sofort mitschunkelt. Auch hier gibt es eine Betonung die eine Art Standard darstellt und fast jeder benutzt sie.
Womit ich mich zurzeit beschäftige ist es, unter anderem solche harmlosen geraden Takte zu rhythmischen und vorallem metrischen Spielereien umzuformen. Hierbei benutze ich (bzw. eigentlich jeder der Musiktheorie interessiert ist) das System der zweien und dreien.Dieses System beruht darauf, dass man jeden Takt in kleinere Einheiten unterteilt. Ich gehe mal nur von 8-tel und 4-tel Takten aus, denn hier kann man wunderbar auf 2/8 bzw. 3/8 reduzieren. Man spricht auch von Dreier- oder Zweiergruppen. Machen wir mal kurz ein theoretisches Beispiel:
Wir haben 4/4, also 4 mal 1/4 oder 8 mal 1/8. Normalerweise unterteilt man 4/4 in 4 mal 2/8, das ergibt 8/8 also eigentlich wieder sogesehen 4/4. (Es geht hierbei nur um die Rechnung dahinter, noch keine sonstigen Aussagen, denn so ganz stimmt die Aussage 8/8 = 4/4 nicht)
Wenn wir jetzt mal was anderes haben wollen, machen wir aus 4/4 eben nicht 4 mal 2/8 sondern 1 mal 2/8 und 2 mal 3/8. Wir haben also eine Zweiergruppe und zwei Dreiergruppen. Diese kann man jetzt sortieren, wie man will. Also zuerst 2/8, dann 3/8 und wieder 3/8, zum Beispiel, hier gibt es erstmal drei Möglichkeiten, die man sich aber eigentlich selber erschließen kann, deswegen führe ich sie hier nicht nochmal alle auf.
Nun zu der Betonung. Ein gutes Beispiel für solche Zweier-/Dreiergruppen stellt das Lied “By the Way” von den Red Hot Chilli Peppers dar, hier lässt sich das ganze sehr einfach und gut raushören.
Das Riff am Anfang stellt die Abfolge von zwei Dreiergruppen und einer Zweiergruppe am Ende dar. Jetzt kommen wir zu der Betonung. Wenn man den Akkord aus dem Stück, nehmen wir einfach den ersten Akkord, das wäre ein F5, jetzt einfach in der normalen 4/4 Takt Betonung runterspielt, zum Beispiel, wenn man den Song noch nie gehört hat, dann wird man feststellen, dass das ganze meilenweit vom Original weg ist, denn durch die Dreier-/Zweiergruppen haben wir andere Betonungen.
Und zwar wird in Dreier-/Zweiergruppen immer die erste Achtel (ich gehe mal von Achteln aus, man kann das aber mit jeder Noteneinheit machen) betont, das heißt ein bisschen stärker angespielt, wem das nichts sagt, der muss sich mal ein Metronom anhören, dass die 1 betont hier ist der Schlag eben deutlicher zu hören. So funktioniert auch normale Betonung. Die Chillis haben jedenfalls die Betonungen am Anfang auf den Zählzeiten 1,2 und sowie 4. Also auf der ersten, der vierten und der siebten Achtel.
Nach genau dem gleichen Prinzip funktionieren auch Teile des Iron Maiden Songs “The Number of the Beast”.
Das Intro-Riff hat auch die gleiche Dreier-/Zweiergruppen, jedoch wird hier auch noch mit einem Wechsel zwischen 6/4 und 4/4 gearbeitet. Das besondere an diesem Beispiel ist, das hier die Betonung nicht durch den Anschlag entsteht, sondern durch andere Noten. Eigentlich spielt der Gitarrist die ganze Zeit nur den Grundton D im Riff und betont durch die Vervollständigung mit A zum D5. Das ist der eine Teil des Riffs, der andere ist die Variation des Tones, hier werden F# und G verwendet um die Betonung zu zeigen.
Aufjedenfall lässt sich mit Hilfe dieser Betonung viele verschiedene Klänge erstellen. Probier es doch mal selber indem du einen Powerchord greifst, den Grundton spielst und zu bestimmten Zählzeiten, den Powerchord vervollständigst indem du die Quinte auch spielst, das ganze errinert stark an Iron Maiden und klassischen Heavy Metal und gerade hier wird viel mit diesen Gruppen gearbeitet, allerdings bei vielen völlig unterbewusst und aus dem Gefühl heraus. Es gibt auch Musiker, die das ganze bewusst und gewollt machen, aber dazu am Ende mehr. Beim Powerchord/Grundton suchst du dir dann einfach zwei weitere Zählzeiten zur der 1, die eigentlich immer betont wird, heraus. Z.B 1,2,3 und. Hier kann man viel experimentieren und auch ich stehe erst am Anfang.
Anders dagegen sieht es bei solchen Jungs aus.
The Fall of Troy dürften eine von sicherlich vielen Bands sein, die das ganze spezialisiert haben. Das Tappinglick am Anfang des Stückes “I Just got this Symphony goin” ist sicher ein gutes Beispiel, denn hier wird bewusst mit dem Wechsel der Betonungen gespielt. Das Lick beginnt mit der Abfolge dreiergruppe,dreiergruppe,zweiergruppe und wechselt nach vier Takten, da wo es irgendwie verrückt und freakig klingt, auf dreiergruppe,zweiergruppe,dreiergruppe.
Vielleicht präsentiere ich euch das Lick mal mit der weiteren Thematik beim nächsten Mal. Ach ja und noch ein Wort zu Fall Of Troy, bei den Jungs wird soviel mit Takten,Betonung und Rhythmik gearbeitet, dass mir im wahrsten Sinne des Wortes nach dem erstmaligen Hören des Albums “Doppelgänger” schwindlig war, weil hier ein bewusst geschaffenes musikalisches Chaos herrscht, dass aber immer wieder logisch aufgelöst wird. Nun gut die gewisse Scream und Shout Attitüde und den leichten Pop-Charme muss man mögen, aber ihre Musik kann man, zumindest ich nur bewundern.
So für mich ist alles wieder wie vor ca. einem Jahr.
Die Zeit des Lotterlebens ist vorbei und die Schule kehrt zurück in den Tagesplan der Wochentage, klingt doof, ist doof und vorallem zeitaufwendig.
Gitarre spielen/lernen/üben ade? Nix da!!
Schönes Motto aber schwer wirds. Ich versuche mich noch 2-4 mal pro Woche an der Gitarre zu üben, was ehrlich gesagt nach 6 Wochen intensiv üben, gar nix mehr ist, aber was will man machen.
Einen positiven Aspekt hat das Ganze, neben dem Schulunterricht feiert auch der Gitarrenunterricht sein Comeback und mir sind in den Sommerferien allerlei Themen eingefallen, über die ich mit meinem Lehrer mal sprechen will, somit habe ich wieder eine qualifizierte Anleitung wenn auch weniger Übungszeit klingt ganz akzeptabel.
Naja mal schauen, ich denke vorallem im Bereich Technik werde ich mich mit meinem Gitarrenlehrer kurzschließen und ihn nach seinen Meinung fragen, wo ich denn am meisten zu arbeiten habe, und mich dann auch noch anderen interessanten Themen wie einer Grundauffrischung in Kirchentonarten, sowie einem Einstieg in Takte und Wechsel zwischen verschiedenen davon widmen.
Außerdem kann ich mich dann endlich wieder gescheit mit jemandem von Angesicht zu Angesicht über mein Lieblingsinstrument unterhalten.
Die Vorfreude ist groß und damit auch die Motivation!
nachdem ich letzte Woche das Üben komplett vernachlässigt habe, bin ich diese Woche wieder fleißig zugange und zwar direkt mit nem neuen Hauptthema für meinen Technik-Bereich:
Minimal Movement
Das ganze stellt gerade für mich ne ziemliche Herausforderung dar, da ich bisher in diese Richtung wenig geübt habe. So habe ich jetzt erstmal meine Übungen alle umgestellt und achte zurzeit peinlich genau darauf, alles möglichst effizient zu gestalten. Erstmal hauptsächlich die Greifhand, da mein Anschlag schon ganz ordentlich geht, wie ich finde. (jedenfalls im Vergleich zum Greifen)
Das ist so mein Hauptprojekt im Bereich Technik, ansonsten werde ich mich auch mal wieder mehr dem Bereich Gehör widmen und mir in nächster Zeit mal versuchen etwas rauszuhören und das ganze dann auch zu spielen, mal schauen in welche Richtung, dass so geht, werde einfach mal so meinen IPod durchhören und schauen was ich gerne mal spielen möchte.
Ich bin ehrlich und sage es offen, ich bin ein Übungsverweigerer momentan.
Am Wochenende nicht zu Hause und nun bei Wochenbeginn auch keine Lust auf schnöde Übung, hab ich mir gedacht, mach ich mal ne Woche lang was anderes.
Objekt: Trivium – “Dying in your Arms”
Interpret: Der Autor dieses Textes und ein MIDI-System
Hab mich heute durch das erste Drittel des Liedes durchgearbeitet und mir mal ne eigene Aufnahme gemacht. Interessant ist das ganze dadurch, dass in diesem Lied, bis zu vier, in dem bereits abgearbeiteten Abschnitt drei Gitarrenspuren übereinanderliegen. Also alle nacheinander eingeübt und eingespielt. Muss schon sagen, dass eine Twin-Guitar Harmonie, schon ziemlich herausfordernd sein kann, wenn man sowas zum ersten Mal macht. Aber naja, bis jetzt bin ich relativ zufrieden mit dem Ergebnis, muss aber vermutlich nochmal ein oder zwei Spuren neu aufnehmen. Bin sowieso kurz vor dem Solo und dort werde ich erstmal nur den Rythmus und aufnehmen und dann mal wenn ich “Gut bin” das Solo spielen.
Könnte allerdings ein Weilchen dauern. Naja aber das ganze ist wirklich empfehlenswert, vorallem weil man merkt, warum man eigentlich übt. Ich habe bei den bisherigen Teilen keine Probleme gehabt, – der Song ist wirklich nicht schwer- , aber ich werde bald andere Dinge in Angriff nehmen, wo dann schon komplexere Techniken und saubereres Spiel von nöten sein werden.
Also probiert es dochmal selber aus. Wichtig ist allerdings, dass ihr vernünftige Software dafür habt, solange es nur eine Gitarrenstimme gibt, und ihr euch recht sicher seit, reicht vermutlich ein normales Aufnahmeprogramm wie Audacity, ansonsten wird es schwer das ganze ohne ein gutes Tool zu schaffen, indem man MIDI, und eigene Aufnahmen bearbeiten, aufnehmen und verwursten kann. Also zu Beginn vielleicht nur eine relativ einfache einstimmige Nummer, aber wichtig ist, ihr müsst am Ende sagen können. “Hey hör mal, das bin ich und spiele gerade einen meiner Lieblingssongs”. Es motiviert ungemein.
So, wie angekündigt stelle ich heute mal kurz meinen Übungsplan vor, entworfen nach den Tipps & Tricks aus “Fingergymnastik für Gitarristen”.
Nun zunächst einmal stellte sich für mich die Frage was meine Schwerpunkte sind an denen ich arbeiten möchte, nach kurzem Überlegen war das ganze recht klar und ich bin auf diese 4 Punkte gekommen:
Technik
Timing
Harmonielehre
Gehörbildung
Das sind auf den ersten Blick genau die gleichen Punkte wie sie auch im Buch angegeben sind. Soll aber kein Einheitsbrei darstellen sondern ist einfach die Folge daraus, dass diese Punkte eigentlich zur Grundausbildung und zum ständigen Überepertoir gehören. Den einzigen Punkt den ich weggelassen habe, war die Improvisation, die betreibe ich eigentlich durchgängig und regelmäßig von selbst, weshalb ich sie nicht speziell in meinem Plan einbaue.
Das ganze habe ich dann über die Woche verteilt und auf jeden Tag drei Punkte gelegt und für jeden, einen Schwerpunkt in der Woche gesetzt. Da ich momentan besonders an meiner Technik feilen will, hab ich hier noch einen zweiten Schwerpunkt gesetzt, zeitlich ist das ganze momentan auch noch realisierbar, da ich noch Ferien habe, sollte für mich die Schule wieder beginnen, muss ich das ganze vermutlich ausdünnen.
Eine Übungssession ist für mich eine Zeitstunde und die unterteile ich dann zwischen den drei Punkten die am Tag anstehen. Der Tagesschwerpunkt wird halbstündig bearbeitet, die anderen beiden Punkte werden nochmals gewichtet und dann ca. 20 und 10 minütig betrieben. Bevor ich mit der Übungssession anfange, arbeite ich auch die Aufwärmübungen ab um meine Finger auf Trab zu bringen.
Die einzelnen Unterpunkte die ich unten genannt habe, sind aktuell erstmal vorläufig und nur eine grobe Überlegung, hier muss ich noch schauen wo ich noch Probleme habe und Verbesserungsmöglichkeiten sehe, aber dazu irgendwann mehr.
Naja und um meine Neuerungen abzuschließen, möchte auch noch kurz auf den Motivationsteil eingehen und die von mir zurzeit gesetzten Ziele erwähnen:
“Afterlife” – Dream Theater
“Nothing Else Matters” – Metallica
Eigener Song
Damit habe ich eigentlich drei Schwerpunkte gesetzt:
Mal schauen was sich noch so an Zwischenzielen ergibt. Gerade bei der Wechselschlagnummer lässt sich ja viel dadurch erreichen, dass das Tempo erstmal niedrig gesetzt wird, aber mal schauen.
Jetzt muss ich erstmal an die Gitarre sonst läuft mir die Zeit heute noch davon.